Historie

Textilhüllen

Tradition und Individualität: der Textildarm

Ursprünglich waren textile Wursthüllen aus Leinen eine Notlösung. Später entwickelte sich der Textildarm aus Baumwolle oder Viskose zu einem wichtigen Segment, mit dem sich Wurstwaren völlig individuell formen lassen. Kalle gehört heute weltweit zu den größten Anbietern.

In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen kleine Betriebe im Raum Osnabrück, Textildärme industriell herzustellen und daraus ein vielfältiges Sortiment an Farben, Formen und Drucken zu entwickeln. Die daraus entstandenen Unternehmen Oskuda und Texda gehören seit 2000 beziehungsweise 2002 als Werk „Oskutex“ zur Kalle-Gruppe.

Die Wursthülle, die der Phantasie fast keine Grenzen setzt…

Die Textildärme von Kalle aus Baumwolle oder Viskosegewebe werden nicht extrudiert, sondern aus flachem Textilgewebe zugeschnitten und genäht. So eignet sich das Material, um ganz individuelle Formen zu entwerfen. Beispielsweise können für die Festtage im Jahresverlauf Osterhasen, Kürbisse und Weihnachtsmänner gestanzt und genäht werden. Kalle verfügt über eine hochentwickelte Siebdruckerei, in der auch in kleinen Stückzahlen passgenaue Motive auf jedes einzelne Stück gedruckt werden können.

…und Zeit spart

Um die Produktivität in den Betrieben zu steigern, bietet Kalle gerade oder wellenförmig genähte Textildärme in geraffter Form an. Die Naht lässt sich dadurch besonders leicht öffnen, fast wie bei einem Reißverschluss. Außerdem sorgt eine neuartige Barrierebeschichtung von Kalle dafür, dass Textilhüllen heute auch für Koch- und Brühwürste geeignet sind.

Besondere Optik setzt Kaufimpulse

In der Bedientheke wirken Würste im Textildarm besonders appetitanregend. Handwerkskunst und Regionalität lassen sich damit besonders gut ausdrücken und Spontankäufe werden angeregt. Der Textildarm hat nicht zuletzt wegen der Produktinnovationen von Kalle einen Siegeszug in viele Teile der Welt angetreten und ist heute gleichwertig neben Natur-, Kollagen- und Faserdarm etabliert.