Historie

Polymerhüllen

Vielschichtig: Hüllen mit individualisierbaren Eigenschaften

Bei Polymerhüllen zahlt sich die jahrzehntelange Kunststoff-Erfahrung von Kalle aus: Kombinationen mehrerer Kunststofflagen ermöglichen eine Vielzahl unterschiedlicher Produkteigenschaften.

Im Markt sorgt Kalle mit High-Performance-Polymer-Casings für Furore, die aus bis zu sieben unterschiedlichen Lagen bestehen. Die übereinander gelagerten Schichten unterschiedlicher Polymere übernehmen jede für sich spezielle Funktionen. Sie dienen beispielsweise als Barriere für Wasserdampf oder Sauerstoff und entscheiden darüber, wie eine Wurst sich anfühlt. Hergestellt werden die hochleistungsfähigen Hüllen mit Hilfe von Extrusionsanlagen, die Kalle gemeinsam mit Spezialmaschinenherstellern für diese komplexen mehrschichtigen Kunststoffe konfiguriert.

NaloFerm: die steuerbar wasserdurchlässige Hülle

Polymerhüllen haben traditionell dazu gedient, Wurst oder Käse zu kochen. Niemand dachte an die Verwendung für den Reifeprozess, bei dem es zu einem erheblichen Wasserverlust kommt. Aber die Entwicklung geht weiter: Inzwischen hat Kalle Polymere entwickelt, mit deren Hilfe man die Durchlässigkeit in vollkommen neue Dimensionen steigern kann. Mit der jüngsten Neuentwicklung NaloFerm ist das scheinbar Unmögliche gelungen: Eine Kunststoffhülle ist jetzt auch für die Herstellung von Rohwurst geeignet.

Dank der präzise einstellbaren Durchlässigkeit können Würste in NaloFerm-Hüllen zusammen mit Würsten in Natur- oder Kollagendarm im selben Reiferaum trocknen, ohne dass man die Bildung eines Trockenrands befürchten muss. Das vereinfacht die Prozesse für die Wursthersteller deutlich. Gleichzeitig verhindert NaloFerm zuverlässig das Schimmelwachstum – ohne weitere Zusätze auf der Hülle und ohne Tauchbad.

Ansprechpartner